Collectif Créatif

Bei Collectif mon Amour sind wir davon überzeugt, dass Grossartiges geschieht, wenn Menschen zusammenkommen. Darum fördern wir den inspirierenden Austausch von spannenden Persönlichkeiten: das Collectif Créatif. Lass Dich von neuen Ideen, frischen Gedanken und kreativem Stilbewusstsein begeistern.

YESH

Yesh ist das, was man einen «world citizen» nennt: Ursprünglich stammt sie aus Tibet, wuchs in Appenzell Ausserrhoden auf und lebt seit 11 Jahren in New York. Dieser multikulturelle Mix ist fest in ihr verankert. Ihre bescheidene Art verdankt sie ihren tibetischen Wurzeln, ihre strukturierte Herangehensweise ist «typisch schweizerisch» und die unverblümte Direktheit hat sie von den Menschen aus ihrer Wahlheimat übernommen. Die vielseitige  Musikerin war in New York in einer Band und ist seit drei Jahren als Solokünstlerin unterwegs. Auftritte hatte sie u.a. in verschiedenen Venues in New York, an der Art Basel und in Zürich beim 40 Jahre Jubiläum der roten Fabrik sowie im Theaterhaus Gessnerallee. Ausserdem geht sie immer wieder Kollaborationen mit anderen Künstlern und Institutionen ein und leiht Werbespots ihre Stimme. Und wenn sie neben all dem noch Zeit hat, macht sie gerne einen Halb-Marathon. Sie liebt die Herausforderung. Und ist überzeugt: «Wenn man die Angst überwindet, gelangt man zur Freiheit!»

LISA

Wer in der Zürcher Modeszene unterwegs ist, kommt um sie nicht herum. Lisa ist stadtbekannt für ihr ausgeprägtes Stilbewusstsein und ihre gekonnten Looks, war als Model schon in zahlreichen Hochglanzmagazinen zu sehen und ist seit vielen Jahren ein kreativer Tausendsassa in der Branche. Ihren Stil beschreibt die 35-Jährige, die heute als selbständige Art Direktorin arbeitet, als burschikos und praktisch, aber immer mit einem Schuss Exzentrik: Vintage meets modern meets exklusiv; bei Lisa wird alles gemixt. Und sie ist überzeugt, dass Mode sowohl den Charakter als auch die Laune der Menschen widerspiegelt. Für die Zukunft hat die gebürtige Bündnerin grosse Pläne: Sie will Töfffahren lernen. Vielleicht Skydiven. Und sie will zurück zu ihren Wurzeln (sie ist zu einem Viertel Chinesin) und nach China auswandern, dort ihr Talent für Innenarchitektur professionalisieren und die Sprache lernen. Denn: «China ist seit jeher meine grosse Inspiration».

SIRA

Schauspielerin, Menschenfreund, Freigeist! Wer Sira trifft, merkt sofort, dass sie das Ungewöhnliche liebt. Ohne Hauskatze Oria geht sie praktisch nie vor die Tür. Sie ist fasziniert von Menschen, deren Geschichten und Lebensweisen, lebt stets den Moment und bezeichnet sich selbst als absolut kompromisslos. Aufgewachsen ist die 29-Jährige in Frankreich, wo sie mit ihren Eltern 15 Jahre in einer Kommune gelebt hat («Ehrlich, wie in den 68ern»). Eine prägende Zeit. Später studierte sie drei Jahre Schauspiel in Paris, bevor sie in die Schweiz zurückkam. Heute arbeitet sie als Assistentin der Geschäftsleitung für die Film Commission, ist als Schauspielcoach für Kinder und Jugendliche in Zürich tätig und steht nach wie vor selber regelmässig vor der Kamera. Auf die Frage, was sie fasziniert, antwortet Sira: «Für mich sind wir nicht Menschen, die eine seelische Erfahrung machen, sondern Seelen, die eine menschliche Erfahrung machen. Ich finde es unglaublich spannend zu sehen, was jeder Einzelne daraus macht.»

NADINE

Kreativität wurde ihr in die Wiege gelegt. Als Tochter eines Grafikers und einer Modedesignerin war ihr Weg irgendwie vorherbestimmt. Und tatsächlich war schnell klar, dass Nadine sich im kreativen Umfeld sehr wohl fühlt. Sie entscheidet sich für die Kunstgewerbeschule und steigt danach bei einer grossen Werbeagentur ein. Ein Kontrastprogramm. Selber sah sie sich mehr als kreative Handwerkerin und suchte nach selbstbestimmten Wegen. Während einem Jahr in Barcelona mit ersten Aufträgen wagte sie den Sprung in die Selbständigkeit. Das war 2004. Bis heute macht sie das höchst erfolgreich und verantwortet zahlreiche Markenauftritte und Kampagnen für grosse, kulturelle Institutionen. «Mein Job braucht kein zusätzliches Hobby», sagt sie. Glück ist, wer das sagen kann.

MENCHU

Life goals? Mit 69 Jahren noch so fantastisch aussehen wir Menchu, die mit ihrer modernen Eleganz einen ganz besonderen Vibe versprüht. Man merkt der gebürtigen Philippinerin sofort an, dass Mode ihre grosse Leidenschaft ist. Sie liebt japanische, belgische und französische Designer wie Maison Margiela, Yōji Yamamoto, Issey Miyake und Comme Des Garçons und mixt die gekonnt und mit viel Liebe zum Detail. Ihren Stil beschreibt sie als verrückt und gleichzeitig schlicht: «Je älter ich werde, desto ruhiger werde ich. Auch modisch», sagt sie lachend. Sie liebt Spaziergänge in der Natur, Fotografie und Kunst (sie führte viele Jahre ihre eigene Kunstgalerie), ist in ihrem Leben weit und viel gereist und schätzt heute die Ruhe in ihrem Haus ausserhalb von Zürich. Dass sie ihren früheren Traum, selbst ein Modelabel zu gründen, nicht realisiert hat, sieht sie heute gelassen: «Ich hatte so ein erfülltes Leben, das ich nur dankbar bin.» Wenn man das sagen kann, hat man wohl alles erreicht.

MOMO

Die gelernte Industrie Designerin mit Bachelor of Arts arbeitet als Künstlerin, Illustratorin und Multimediadesignerin, hat eine Haarpracht, die einen vor Neid erblassen lässt und ihren Hund „Logan“, der unser Herz im Sturm erobert hat. Wenn man mit Momo spricht, merkt man sofort, dass Kreativität ihr Lebenselexier ist: Sie malt Acrylbilder in ihrem Weirdo-Comic-Cartoon-Style, illustriert und kreiert digitale Kunstwerke auf Skateboards, Leinwände, Sticker und Kleidung, seit sie denken kann. Und das kommt nicht von ungefähr: Ihre Mutter ist Designerin, ihr Cousin arbeitet als Musikproduzent. Die Kreativität wurde ihr also in die Wiege gelegt. Und begleitet sie auch in ihrer Freizeit. Sie liebt Besuche in Museen und Galerien und findet London einen der inspirierendsten Orte der Welt. Dort feiert sie, wenn immer möglich, ihren Geburtstag. Ihr grösster Traum? Ihrer Leidenschaft immer nachgehen zu können. Und einfach happy sein.

LEA

Wer mit Lea spricht, merkt schnell, dass sie genau weiss, was sie will. In ihrer Freizeit hat sie sich voll und ganz der Pfadi verschrieben. Mit viel Euphorie erzählt sie von ihrem grössten Hobby, das sie mit ihren besten Freundinnen teilt und das deshalb zu einer zweiten Familie wurde. Nach der Matur will die Zürcherin Politikwissenschaften und aktuelle Geschichte studieren. Als Mitglied der Schülerorganisation engagiert sie sich bereits für die Interessen ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler. Ein Weg, den sie weiterverfolgen möchte. «Ich kann mir gut vorstellen, später in die Politik zu gehen. Ich bringe mich gerne ein und möchte mich engagieren, beispielsweise für die Gleichberechtigung der Frau. Das ist mir persönlich ein sehr wichtiges Thema.» Auch Mode hat einen hohen Stellenwert in ihrem Leben. Ihr perfekter Look? Sportlich-elegant, cool und bloss nicht schickimicki.

Ayako

Für Ayako ist jeder Moment ein inspirierender: Ob neue Leute und ihre Ansichten kennenlernen, den Sonnenuntergang betrachten oder der tägliche Spaziergang mit ihren zwei Hunden (und wahrscheinlich auch den drei Katzen) – sie saugt die Eindrücke auf und lässt sie in sich wirken. Besondere Wirkung entfaltete das kürzlich besichtigte Kloster Einsiedeln. Die kreativ Schaffende, die zurzeit das Künstlerstudio ihres Ehemannes managet und erst seit drei Jahren in der Schweiz lebt, nutzt die beschränkte Reisesituation, um ihr neues zu Hause zu entdecken.

Laila

Sie mag Rot. An den Lippen und auf den Nägeln. Das passt zu ihrer starken Persönlichkeit. Denn wenn Laila etwas will, dann erreicht sie das auch. Und sie hat einiges vor: Gitarrenspielen lernen zum Beispiel. Oder Nähen. Oder nach der abgeschlossenen Ausbildung endlich loslegen. Vorher aber noch etwas entspannen und durchatmen. Durch den Flohmi schlendern. Ferien geniessen. Mit dem Velo herumkurven, auch wenn die Autoprüfung frisch bestanden ist. Und auch einfach mal das Handy vergessen. Denn das ist ihr nicht so wichtig.

Lena

Die Akademikerin hinterm Bartresen. Ein moderner Klassiker sozusagen. Lena hat Spass am Job in der Cafe Bar, aber vielleicht macht sie morgen auch schon was anderes. Oder startet mit ihrer Band durch. Wobei die ja noch nicht richtig gegründet ist, weil der Schlagzeuger fehlt (wir nehmen Bewerbungen gerne entgegen). Ansonsten ist Lena eher weniger klassisch unterwegs: Sie spielt Bassgitarre, steht auf Psychedelic Rock, trägt gerne mal Männerhosen und am liebsten die Farbe Orange – und ja, alles steht ihr echt gut.

Virginia

Ursprünglich Lehrerin, dann Stylistin, Moderedakteurin und heute Inhaberin eines Innenarchitekturbüros: Virginia. Seit über 30 Jahren in Zürich, schlägt das Herz der Bündnerin nach wie vor fürs Engadin. Dort tankt sie auf und lässt sich inspirieren: von den Galerien und Museen, aber vor allem auch von der Schönheit der Natur. Als Ästhetin umgibt sich Viginia gerne mit schönen Dingen. Und manchmal kommt die Sammlerin in ihr zum Vorschein. So wie bei den meisten kreativen Köpfen.

Oriana

Tausendsassa. Multitalent. Virtuosin. Das ist Oriana. Neben ihrer Tätigkeit als Stylistin und Modelagentin organisiert sie auch Parties und stellt Keramik-Objekte her. Vielleicht macht sie auch welche in Hellblau, denn danach fühlt sie sich gerade. Orianas Horizont erstreckt sich vom Hier und Jetzt bis in die Vergangenheit – zu Basquiat, Studio 54 und so weiter. Es ist die Faszination eines gemächlicheren Lebens, in dem der einzelne Moment zählt und das Erlebnis ausgekostet wird. Einfach mal Innehalten im Dasein. Genau jetzt.

Mel

Lila ist ihre Farbe und ohne ihre Kristalle läuft bei Mel gar nichts. Abgedrehte Esoterikerin? Fehlanzeige! Mel lebt eine moderne Spiritualität, die ganz natürlich von Innen kommt und fernab von Hokuspokus ist. Mit ihren feinen Antennen für Zwischenmenschliches und ihrem Gespür für Ästhetik engagiert sie sich beruflich wie auch für die Gesellschaft – als Photo Editor & Creative Consultant und mit dem Salon Privé für Woman Empowerment. Und für eine ganz bestimmte kleine Woman macht sie sich besonders stark: für ihre Tochter.

Ivory

In dieser Costumer Care Managerin versteckt sich eine Musikerin: Ivory ist kreativ, ein bisschen crazy und scheut sich euch nicht davor, einfach spontan im Tonstudio mitzuwirken. Und Mut wird belohnt, denn der Song, der soeben veröffentlicht wurde, kommt gut an. Vielleicht gönnt sie sich zur Feier einen neuen Fingerring? Denn Schmuck liebt sie und trägt sie fast immer – egal, ob sie sich gerade als Tomboy oder Girlie stylt. Ziemlich schick also. Dazu passt auch ihr Faible für Königsblau. Wir hätten schon einen Künstlernamen für sie: Queen Ivory.

Sheena

Konichiwa. Sheena lernt Fremdsprachen zur Entspannung. Und so auch Japanisch, denn die Pazifikinseln sind ihr Sehnsuchtsort: Die Grafikerin ist fasziniert vom reduzierten, japanischen Design – insbesondere vom Muji Konzept, das nicht nur auf formschöne Produkte, sondern auch auf Nachhaltigkeit setzt. Das ist Sheena auch bei ihrer Kleidung wichtig, darum achtet sie auf deren Herkunft und Verarbeitung. Wenn’s passt, mixt sie verschiedene Stile auch gerne mal wild durcheinander. Denn Mode wie auch Kunst bedeutet für sie vor allem eins: Freiheit.

Karolin

Nicht Rot. Und auch nicht Blau. Vielleicht Gold? Nein, besser Silber! Karolin wägt gerne ab und trifft keine unüberlegte Entscheidungen. Spiegelndes Silber versinnbildlicht daher geradezu perfekt ihre kritische Reflexion und die Auseinandersetzung mit dem Selbst, der Gesellschaft und der Umwelt ist ihr Daily Business, denn sie studiert bildende Künste und Modedesign. Letzteres hat sich aus ihrer Vorliebe für das Theater und die Idee der Schauspielerei entwickelt. Wahrscheinlich mag sie auch deshalb die theatralischen, unkonventionellen Fashionvideos von Puppets and Puppets und -shows von writtenafterwards oder das Musikvideo Benzo von Blood Orange und die Rauminstallationen von Dominique Gonzalez-Foerster.

Scarlet

Messer. In diversen Formen und Grössen. Das sammelt die zierliche Rothaarige. Angst haben muss man aber (meistens) nicht: Scarlet ist Künstlerin im Bereich der Druckgrafik. Sie pflegt die besondere Technik des Holzschnittes und holt mit ihren Kunstwerken das alte Kulturgut in die Moderne. Ein Zusammenspiel der Zeiten sozusagen. Und Zeitlichkeit dient ihr auch als Inspiration: So stöbert sie gerne in den digitalen Arbeiten von Jon Rafman, die einen archivartigen Charakter aufweisen.

Esther

Perla Mode, Message Salon und Embassy. Seit 25 Jahren prägt Esther die Kunstszene und Zürich. Die Künstlerin und Madame l’Ambassadeur – die auch ihren Stil so beschreibt – setzt auf die Kraft, die entsteht, wenn Menschen zusammen kommen: Unter dem Projekt Message Salon Embassy lädt sie andere Künstler ein, um gemeinsame Momente zu erleben. Ja, es geht ums Netzwerken, aber vor allem auch um Freundschaft. Und irgendwie auch um Nachhaltigkeit. Nachhaltigkeit im Zwischenmenschlichen. Für ein schönes und inspirierendes Miteinander.